Der Begriff "Anaphylaxie" beschreibt den "allergischen Schock", also eine sehr rasch ablaufende und prinzipiell lebensbedrohliche Notfallsituation,
ausgelöst durch eine allergische Sofortreaktion.
Beispiel:
Ein Kleinkind mit bekannter schwerer Erdnussallergie isst versehentlich einen Keks der ein wenig Erdnuss enthält.
Innerhalb weniger Minuten kommt es zu Kribbeln im Gaumen, Lippenschwellung, rasch zunehmender Atemnot und einem massiven Blutdruckabfall.
Eine fachgerechte Notfalltherapie muss umgehend eingeleitet werden.
Prinzipiell alle Familien mit Kindern, bei denen vom Arzt die Diagnose "Anaphylaxie" gestellt wurde, sowie jugendliche Anaphylaxiepatienten.
Die Kosten können auf Antrag im Einzelfall von den Kostenträgern übernommen werden.
Am Schulungstermin (4 Stunden) nehmen die Eltern von ca. 6 betroffenen Kindern bzw. Jugendliche teil.
Die Zusammenstellung der Gruppen erfolgt durch die Geschäftsstelle.
Schwerpunkte der Schulungen sind Themen wie...
Die Anmeldung erfolgt meist über den Kinder- und Jugendarzt oder über den Hausarzt.
Interessierte können sich auch unverbindlich direkt an die Geschäftsstelle wenden.